Juni 2019

05.06.2019

Der gestern im Bau- und Wegeausschuss des Landkreises Stade vorgetragene Antrag der Freien Wählergemeinschaft den Schwerlastverkehr im Landkreis Stade von den Kreisstraßen zu verbannen, fand schon heute wieder genug Gründe dafür ihm zuzustimmen, wenn man sich folgende Bilder von heute in Hollern-Twielenfleth betrachtet, die mit einem Abstand von ca. 15 Minuten aufgenommen wurden. Ein Fahrer stellt seinen Truck ab auf Rad- und Gehweg, weil sein Warenempfänger noch einen anderen LKW auf dem Hof stehen hat, der abgefertigt werden muss. Während der 20-minütigen Parkzeit fahren mehrere größere Radgruppen auf der Straße an ihm vorbei, da es auf der anderen Straßenseite keinen Radweg zum Ausweichen gibt.

 

10 Minuten später parkt ein ausländischer Schwerlastwagen in Gegenfahrrichtung ebenfalls unweit der obigen Stelle auf Rad- und Fussweg, um in der gegenüberliegenden Tankstelle einkaufen zu gehen. Auch die Radfahrer auf dem Foto kommen nur vorbei, indem sie auf die Straße ausweichen. Es lebe die Radfahr-Hochburg „Altes Land“.

Dazu kann man nur den untenstehenden Bericht des Stader Tageblatts vom 05.06.2019 aufmerksam lesen und hoffen, dass durch den Antrag der Freien Wählergemeinschaft endlich Bewegung in das Thema kommt, vor allen Dingen Bewegung in die verantwortlichen Behördenstellen des Landkreises Stade.

StaderTageblatt_20190605_Darf der Landkreis die Lastwagen stoppen