Start – Verkehrsflut Altes Land

Altländer gemeinsam für den Schutz und Erhalt des Alten Landes

Schluss mit dem LKW-Transit-Verkehr!

 

Täglich rollen über 1.800 LKWs und Gefahrguttransporte durch das Alte Land. Der größere Teil davon ist reiner Transit-Verkehr zwischen den Häfen Hamburg und Bremerhaven. Diese Verkehrsflut gefährdet den Bestand von historischer Bausubstanz, die Qualität der Grundlagen des Obstanbaus und die Sicherheit von Anwohnern und Touristen. Die EU-Richtlinien von 2002 zur Bekämpfung und Vermeidung von Lärmemissionen werden nicht beachtet.

 

Leserbrief von J.Streckwaldt vom 09.03.2019

Leserbrief von J.Mittelstädt vom 12.03.2019

Leserbrief von Ernst-Otto Schuldt vom 15.03.2019

 

Stellungnahmen zu Äußerungen von Fr.Streitz im Stader Tageblatt v. 05.03.2019:

Frau Streitz irrt, wenn Sie KlageChancen für Transit-Spediteure sieht. Nur Anlieger könnten gehen Durchfahrtsverbote (erfolgreich) klagen, aber die Anlieger sollen ja explizit von einer Tonnagen-Beschränkung auf 7,5 t ausgenommen werden! Die Um-Widmung der Kreisstraßen K38 und K39 durch den Landkreis würde eine Rechtsgrundlage schaffen, gegen die solche Klagen des Transit-Transportgewerbes aussichtslos wären. Im übrigen ist dies alles eine Frage des politischen Willens und nicht die der – unzutreffenden – Rechtsauffassung einer Verwaltungsbeamtin, die anscheinend nur eine Ausrede sucht, um nicht tätig zu werden. In Wahrheit geht es ihr darum, der Logistik-Branche nicht weh zu tun, die ja auch ein großer Freund von ihrem Parteifreund Bundesverkehrsminister Scheuer ist. Der Kreistag ist am Zug und darf sich nicht länger drücken.

Das Mitleid von Fr.Streitz brauchen die Bürger des Alten Landes nicht. Fr.Streitz soll endlich mal als Verwaltungsbeamtin in die Pötte kommen. Seit 3 Jahren wird die Reduzierung der Geschwindigkeit  von 70 auf 50 auf der K39 geprüft. Der Bus soll aus dem Takt kommen? Die Bahn verpasst werden? Es handelt sich um 23 Sekunden mehr Fahrzeit!! Die Kreisstraßen sind Verbindungsstraßen innerhalb eines Kreises zwischen den Orten und keine Transitstrecke für den Schwerlastverkehr. Der gehört auf Bundesstraßen und Autobahnen. Wieviel „übermäßige Belastung“ soll denn noch entstehen? Die K39 ist eine Schlaglochstrecke mit abgesacktem Rand zwischen Lüheanleger und Neuenschleuse und weiter zwischen Borstel und Cranz. Die Bewohner können ab  3 Uhr morgens nicht mehr schlafen. Die Restaurierung dieser Strecke verschlingt eine Unmenge an Steuergeldern, die dann anschließend wieder kaputtgefahren werden soll? Welcher Spediteur sollte denn hier mit welchem Grund klagen wollen?  Und trotz besserem Wissen posaunt Fr.Streitz  immer noch, dass die A26 2023 fertig ist. Das war geplant, wenn der Abschnitt 4 von Neu Wulmstorf nach HH 2017 in Bau gegangen wäre. Für diesen Abschnitt ist eine 6-jährige Bauzeit geplant. Wir haben 2019, und dort ist kein Spatenstich bis heute gemacht worden!!

 

  • Das ging gerade noch....

Wir fordern den Erhalt und den Schutz unserer einmaligen Kulturlandschaft!

Deshalb:

  • Leitung des LKW-Transit-Verkehrs ausschließlich über vorhandene Bundesstraßen und Autobahnen.
  • Vorrang und Ausnahmeregelungen für den lokalen Verkehr und die Pendler aus dem Alten Land.
  • Kein weiterer Ausbau der Straßen im Alten Land für den LKW-Transit-Verkehr.